Gemeinwohl in der digital vernetzten Gesellschaft: Wir arbeiten dran!

12.-13. April 2018 in Berlin, ver.di-Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10

Beginn am 1. Tag: 12.30 Uhr, Ende am 2. Tag: 15.30 Uhr

 

Ein Kongress von ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft in Kooperation mit INPUT Consulting.
 

Kongress-Programm (PDF)

 

Eine digitale Agenda jagt die andere. „Smart Services“, „Internet der Dinge“, und „Künstliche Intelligenz“ lauten die Stichworte. Doch jenseits aller Technikdebatten: Wie steht es eigentlich um Strategien für das Gemeinwohl? Was bedeutet Gemeinwohl in der digitalen Gesellschaft? Wer definiert es und welche Bedeutung kommt dabei der Arbeit zu?

Arbeits- und Geschäftsabläufe, die die Souveränität der Menschen stützen, sinnvolle und gute digitale Arbeit, human gestaltet und zum Nutzen aller, technologische Unabhängigkeit, offene Standards, gemeinwohlorientierte Datennutzung, Resilienz kritischer Infrastrukturen und eine Steuerung, die demokratisch legitimiert ist - das alles sind keine Selbstverständlichkeiten auf dem Weg in die digitale Gesellschaft. Doch ohne diese Ziele wird sich die Digitalisierung nicht gemeinwohldienlich gestalten lassen.

Mit der Gemeinwohlfrage wird die Digitalisierung zur Demokratiefrage: Welche rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen sind erforderlich– national und international –, um humane Arbeit, freie Medien, Demokratie und Gemeinwohl zu stärken? Wir benötigen eine gemeinwohl­orientierte digitale Agenda für Politik und betriebliche Praxis, um die Herausforderungen gesellschafts-, tarif- und betriebspolitisch effektiv anzugehen.

Das wollen wir branchenübergreifend – sowohl den privaten wie den öffentlichen Sektor umfassend – auf diesem Kongress mit herausragenden Köpfen aus Politik und Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, Netzpolitik und Gewerkschaft, Technik und Verwaltung diskutieren.

 

Die Vorträge und Präsentationen des Kongresses finden Sie hier